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Natur erleben


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Brockengarten

Im botanischen Garten auf der Brockenkuppe wachsen ca. 1500 Pflanzenarten der Hochgebirge aus aller Welt.

Seine Geschichte ist ebenso interessant wie seine Pflanzen außergewöhnlich. Der botanische Garten auf der waldfreien Kuppe des Brockens besteht seit 1890 und beherbergt heute rund 1500 Pflanzenarten aus allen Hochgebirgen der Erde. Er schützt und bewahrt vom Aussterben bedrohte und sehr seltene Pflanzen und zeigt zugleich seinen Gästen aus aller Welt, was ganz oben wächst und blüht.

Von Mitte Mai bis Mitte Oktober können Sie den Brockengarten montags bis freitags zweimal täglich mit dem Brockengärtner erkunden. An den Wochenenden und an Feiertagen nur in Kombination mit der Ranger-Führung auf dem Brocken-Rundwanderweg. Nähere Informationen finden Sie hier ...

Geschichte des Gartens

Nach seiner Gründung im Jahr 1890 diente der Brockengarten vor allem Lehr- und Forschungszwecken. Gleichzeitig wurde er auch als öffentliche Schauanlage für Pflanzen der Hochgebirge aus aller Welt genutzt. 1961 musste er seine Pforten für die Besucherinnen und Besucher schließen, da der Brocken zum militärischen Sperrgebiet erklärt wurde. 1971 wurden die wissenschaftlichen und gärtnerischen Arbeiten eingestellt. Die Arbeiten zum Wiederaufbau begannen 1990 gemeinsam durch die Botanischen Gärten der Universitäten Halle und Göttingen sowie die Nationalparkverwaltung. 


Die Schaffung zahlreicher, ökologisch vielfältiger Pflanzorte machte das Anwachsen der Sammlung auf 1500 Pflanzenarten möglich. Neben der Forschung und der Öffentlichkeitsarbeit ist der Artenschutz eine weitere Hauptaufgabe des Gartens. Hier haben seltene und vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten ihr Refugium. Auch die Renaturierung des Brockengipfels liegt den Mitarbeitern am Herzen. 


Wer „vor seiner Haustür“ Hochgebirgs- und Tundrenpflanzen in ihrer natürlichen Umgebung erleben möchte, dem bieten sich im Brockengarten ideale Möglichkeiten.




Literaturtipp:

Der Brockengarten im Harz. Ein Versuchs- und Schaugarten. Studio Volker Schadach, Goslar, 2. Aufl. 2006, ISBN 3-928728-40-7. Erhältlich im Brockenhaus oder im Buchhandel.



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