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Der Brockengarten

Im botanischen Garten auf der Brockenkuppe wachsen ca. 1500 Pflanzenarten der Hochgebirge aus aller Welt.

Seine Geschichte ist ebenso interessant wie seine Pflanzen außergewöhnlich. Der botanische Garten auf der waldfreien Kuppe des Brockens besteht seit 1890 und beherbergt heute rund 1500 Pflanzenarten aus allen Hochgebirgen der Erde. Er schützt und bewahrt vom Aussterben bedrohte und sehr seltene Pflanzen und zeigt zugleich seinen Gästen aus aller Welt, was ganz oben wächst und blüht.

Seine Geschichte ist ebenso interessant wie seine Pflanzen außergewöhnlich. Der botanische Garten auf der waldfreien Kuppe des Brockens besteht seit 1890 und beherbergt heute rund 1500 Pflanzenarten aus allen Hochgebirgen der Erde. Er schützt und bewahrt vom Aussterben bedrohte und sehr seltene Pflanzen und zeigt zugleich seinen Gästen aus aller Welt, was ganz oben wächst und blüht. 

 

 

 

Öffnungszeiten

Von Mitte Mai bis Mitte Oktober kann der Brockengarten montags bis freitags (außer an Feiertagen) zweimal täglich mit dem Brockengärtner erkundet werden. An den Wochenenden und an Feiertagen ist eine Besichtigung in Kombination mit der Ranger-Führung auf dem Brocken-Rundwanderweg möglich. Genaue Informationen zu Zeiten, Treffpunkten und Dauer der Führungen finden Sie unter Veranstaltungen > Brocken.

Der Eintritt ist frei.

Anreise und Barrierefreiheit

Der Brocken ist nicht mit dem PKW anfahrbar, denn die Brockenstraße ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Eine Anreise ist beispielsweise auf verschiedenen Wanderrouten, mit dem Fahrrad oder barrierefrei mit der Brockenbahn möglich. Ein behindertengerechtes WC ist im Brockenhaus vorhanden.

 

 

Geschichte des Brockengartens

Der Botanische Garten auf der Brockenkuppe konnte im Jahr 2015 auf 125 Jahre einer sehr wechselvollen Geschichte zurückblicken. Unter den alpinen und arktischen Gärten Europas ist er einer der ältesten und bis heute mit wichtigen Naturschutzaufgaben betraut.

Nach seiner Gründung im Jahr 1890 diente der Brockengarten vor allem Lehr- und Forschungszwecken. Gleichzeitig wurde er auch als öffentliche Schauanlage für Pflanzen der Hochgebirge aus aller Welt genutzt. 1961 musste er seine Pforten für die Besucherinnen und Besucher schließen, da der Brocken zum militärischen Sperrgebiet erklärt wurde. 1971 wurden die wissenschaftlichen und gärtnerischen Arbeiten eingestellt. Die Arbeiten zum Wiederaufbau begannen 1990 gemeinsam durch die Botanischen Gärten der Universitäten Halle und Göttingen sowie die Nationalparkverwaltung.

Die Schaffung zahlreicher, ökologisch vielfältiger Pflanzorte machte das Anwachsen der Sammlung auf 1500 Pflanzenarten möglich. Neben der Forschung und der Öffentlichkeitsarbeit ist der Artenschutz eine weitere Hauptaufgabe des Gartens. Hier haben seltene und vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten ihr Refugium. Auch die Renaturierung des Brockengipfels liegt den Mitarbeitern am Herzen.

Wer „vor seiner Haustür“ Hochgebirgs- und Tundrenpflanzen in ihrer natürlichen Umgebung erleben möchte, dem bieten sich im Brockengarten ideale Möglichkeiten.

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