WaldWandelWeg Torfhaus und Informationspunkt Quitschenberg
Rund um Torfhaus können Sie sich ein Bild machen: Wie wird der Harzer Wald der Zukunft aussehen?
Für den Menschen nur schwer zu akzeptieren: Der Wald entwickelt sich
auch ohne uns prächtig. Im Kreislauf aus Werden, Wachsen und Vergehen
entstehen im Nationalpark aus ehemals bewirtschafteten Forsten
natürliche Wälder. Vollzieht sich dieser Wandel plötzlich, ist der
Mensch beunruhigt, nicht aber die Natur. Sie nimmt es gelassen und nutzt
jede Chance, um Leben hervorzubringen.
Dies können Sie auf unserem WaldWandelWeg am Schubenstein bei Torfhaus erleben. Auf nur 180 Meter zeigt er bereits heute den „Urwald von morgen“. Vom Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus haben Sie ihn zu Fuß schon nach 1,5 Kilometer erreicht.
Eine Karte mit der Lage des WaldWandelWegs finden Sie in unserer Wanderbeschreibung „Rund um das Große Torfhausmoor“.
Vom Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus ebenfalls zu zu gut erreichen ist der neue Informationspunkt am Quitschenberg. Auf ihrem Weg von Torfhaus auf den Brocken haben sich viele Wanderer immer wieder gefragt, was hier mit dem Wald geschehen ist. Im Februar 1992 fegte ein Sturm über den Harz, der den Fichtenforst auf kleiner Fläche umwarf. Da zu diesem Zeitpunkt die Ausweisung des Nationalparks Harz schon geplant war, entschloss man sich, hier den Wald nicht „aufzuräumen“. Warum tat man hier nichts und wie sieht der Wald heute aus? Muss man sich Sorgen machen oder ist es ein Hoffnungswald? Diese Fragen werden am Infopunkt beantwortet, der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt angeregt wurde und mit Unterstützung unseres Förderers, der Kristall-Saunatherme Heißer Brocken in Altenau, gebaut wurde.