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Forschung im Nationalpark Harz

Wissenschaftliche Untersuchungen in der entstehenden Wildnis

Im Nationalpark Harz wird angewandte Forschung betrieben. Dies bedeutet, dass die Ergebnisse direkt in das Management des Schutzgebiets und seiner Schutzgüter einfließen. Zudem liefern die Ergebnisse wichtige Erkenntnisse für die naturnahe Bewirtschaftung von Lebensräumen außerhalb des Schutzgebiets.

Bestandsaufnahmen ermöglichen eine Übersicht über die Artenvielfalt in den unterschiedlichen Lebensräumen. Sie bilden die Basis für die langfristige Beobachtung von Veränderungen. Darüber hinaus dienen die hier ermittelten charakteristischen Artengemeinschaften naturnaher Lebensräume als Vergleich für die Bewertung von Naturnähe außerhalb des Schutzgebiets.

Die Vielfalt der Lebensräume des Nationalparks wird in einer Karte der Pflanzengemeinschaften dargestellt, der sogenannten Vegetationskarte. Regelmäßige Wiederholungen dieser Vegetationsaufnahme gewähren Einblicke in die Veränderungen der Lebensräume. Sie zeigen, wie sich Maßnahmen z.B. zur Waldentwicklung oder zur Pflege der Bergwiesen auswirken.

Die Veränderungen in der Struktur und Zusammensetzung der Wälder werden in den Waldforschungsflächen untersucht. Diese Flächen liegen in den wichtigsten Waldgesellschaften im Nationalpark. Hier werden in regelmäßigen Abständen nach immer gleichem Muster Daten zu Bestandsstruktur, Vegetation und Fauna erhoben.