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Pflanzaktionen im Nationalpark Harz

Starthilfe für Rückkehr der einst heimischen Laubwälder

In über 70 % des Nationalparks übernimmt die Natur die Regie. In den übrigen Bereichen geben wir ihr noch Hilfe zur Selbsthilfe. Zum Beispiel mit der Pflanzung von Laubbäumen, wo Samenbäume für deren Rückkehr in ihre angestammten Areale fehlen. Bei unseren öffentlichen Baumpflanzaktionen können engagierte Naturfreund*innen Teil dieser Starthilfe für die wilden Wälder von morgen werden.

Wir bedanken uns für das große Interesse an den öffentlichen Baumpflanzaktionen im Nationalpark Harz.

Vorab einigige wichtige Informationen zu den Pflanzaktionen:

  • Von den Treffpunkten wird mit dem PKW weiter zu den Pflanzflächen gefahren.
  • Stellen Sie sich bitte auf die Bildung von  Fahrgemeinschaften ein.

  • Die Gesamtgruppengröße ist auf 20 Personen beschränkt.

  • Sie sollten für die Pflanzaktion 3-4 Stunden reine Arbeitszeit einplanen.
  • Robuste Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe sind mitzubringen und Voraussetzung für eine Teilnahme.
  • Arbeitsgeräte und Pflanzen stellt der Nationalpark.
  • Verpflegung bringen die Teilnehmenden selbst mit.
  • Kosten für die Teilnahme entstehen nicht.

Terminübersicht 

Die nächsten öffentlichen Pflanztermine starten vorraussichtlich im Frühjahr 2023. Die Termine werden wir rechtzeitig hier bekanntgeben.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an den Pflanzaktionen im Nationalpark Harz.

Warum wird in einem Nationalpark überhaupt gepflanzt?

Alle Waldgebiete, so auch der Nationalpark Harz, zeigen die Auswirkungen der Klimakrise mehr als deutlich. In über 70 % des Nationalparks übernimmt die Natur die Regie und zeigt uns, welchen Wald sie unter den heutigen Klimabedingungen eigenständig wachsen lässt. Hier gilt auch im Harz das weltweite Nationalparkmotto: Natur Natur sein lassen.

In den übrigen Bereichen geben wir noch Hilfe zur Selbsthilfe. In tieferen und mittleren Lagen waren einst ausgedehnte Laubwälder heimisch - ihre Rückkehr unterstützen wir durch die Initialpflanzungen, da Samenbäume fehlen. Diese erfolgen in Abhängigkeit von der Höhenlage nur in der Naturentwicklungszone des Nationalparks. Sie nimmt aktuell noch rund 28 % der Schutzgebietsfläche ein.

In den Hochlagen ab etwa 750 Höhenmetern ist die Fichte von Natur aus heimisch. Hier werden keine Laubholzpflanzungen durchgeführt. Hier führt die Natur selbst und erfolgreich Regie. Zahlreiche junge Fichten wachsen bereits ganz aus eigener Kraft nach.


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