Einstellungen

Pflanzaktionen im Nationalpark Harz

Infos über öffentliche Pflanzaktionen im Frühling und Herbst

In über 70 % des Nationalparks übernimmt die Natur die Regie. In den übrigen Bereichen geben wir ihr noch Hilfe zur Selbsthilfe. Zum Beispiel mit der Pflanzung von Laubbäumen, wo Samenbäume für deren Rückkehr in ihre angestammten Areale fehlen. Bei unseren öffentlichen Baumpflanzaktionen können engagierte Naturfreund*innen Teil dieser Starthilfe für die wilden Wälder von morgen werden.

Saison für Pflanzungen ist jeweils im Frühjahr und im Herbst. Termine für öffentlichen Baumpflanzaktionen im Nationalpark Harz geben wir an dieser Stelle zeitnah bekannt. Wir bedanken uns für das große Interesse.

Einige allgemeine Informationen zu öffentlichen Pflanzaktionen:

  • Robuste Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe sind mitzubringen und Voraussetzung für eine Teilnahme.
  • Arbeitsgeräte und Pflanzen stellt der Nationalpark.
  • Verpflegung bringen die Teilnehmenden selbst mit.
  • Kosten für die Teilnahme entstehen nicht.
  • Von den Treffpunkten wird mit dem PKW weiter zu den Pflanzflächen gefahren.
  • Die Gesamtgruppengröße ist in der Regel beschränkt.
  • Sie sollten für die Pflanzaktion 3-4 Stunden reine Arbeitszeit einplanen.

Warum wird in einem Nationalpark überhaupt gepflanzt?

Alle Waldgebiete, so auch der Nationalpark Harz, zeigen die Auswirkungen der Klimakrise mehr als deutlich. In über 70 % des Nationalparks übernimmt die Natur die Regie und zeigt uns, welchen Wald sie unter den heutigen Klimabedingungen eigenständig wachsen lässt. Hier gilt auch im Harz das weltweite Nationalparkmotto: Natur Natur sein lassen.

In den übrigen Bereichen geben wir noch Hilfe zur Selbsthilfe. In tieferen und mittleren Lagen waren einst ausgedehnte Laubwälder heimisch - ihre Rückkehr unterstützen wir durch die Initialpflanzungen, da Samenbäume fehlen. Diese erfolgen in Abhängigkeit von der Höhenlage nur in der Naturentwicklungszone des Nationalparks. Sie nimmt aktuell noch rund 28 % der Schutzgebietsfläche ein.

In den Hochlagen ab etwa 750 Höhenmetern ist die Fichte von Natur aus heimisch. Hier werden keine Laubholzpflanzungen durchgeführt. Hier führt die Natur selbst und erfolgreich Regie. Zahlreiche junge Fichten wachsen bereits ganz aus eigener Kraft nach.


Y