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Das Commerzbank-Umweltpraktikum

Lust auf ein „Open-Air“-Semester im Nationalpark Harz?

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet den Praktikantinnen und Praktikanten die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben.

Ziel ist die Sensibilisierung von Studierenden für nachhaltige Entwicklung und das Aufzeigen von beruflichen Perspektiven im Natur- und Umweltschutz. Im Fokus dieser Ausbildung stehen praxisbezogene Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Arbeitsabläufe der Schutzgebiete. Dabei realisieren die Studierenden eigene Projekte in der Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Besucherbetreuung.

Die Commerzbank unterstützt mit einem Praktikumsentgelt und Unterkunft, die Schutzgebiete sorgen für die fachliche Betreuung und die Praktikanten tragen tatkräftig zum Umwelt- und Naturschutz bei.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum hat sich seit den Anfängen im Jahre 1990 kontinuierlich zu einer festen Größe im gesellschaftlichen Engagement der Commerzbank entwickelt.

In den ersten 25 Jahren seit Bestehen haben mehr als 1.400 Praktikantinnen und Praktikanten in den Schutzgebieten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. Die Absolventen tragen ihre Erfahrungen in Bereiche der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Umwelt. Für viele Teilnehmende gab das Commerzbank-Umweltpraktikum den Anstoß für ihre spätere Berufswahl.

Erfahrungen Teilnehmender

Elisabeth Koc

Elisabeth Koc absolvierte 2018 im Rahmen ihres Biologie-Masterstudium Biologie an der TU München ein dreimonatiges Umweltpraktikum am Natur-Erlebniszentrum HohneHof. Sie unterstützte die umfassende Umweltbildungsarbeit der Einrichtung und überarbeitet das Insektenhotel imm Außenbereich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

José Roberto Torres de Lira

Der 21-jährige Biologiestudent José Roberto Torres de Lira aus Mexiko absolvierte 2018 im Rahmen eines Auslandsjahres ein dreimonatiges Umweltpraktikum im Bereich der Umweltbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im  Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus. Dort begleitete er Schulklassen auf unterschiedlichen Führungen und Exkursionen in die Waldwildnis des Nationalparks und auf den Brocken. Am Infotresen betreute er die Gäste mit ihren Anliegen und Fragen.

Dominika Czastková

Dieses Praktikum gehört zu den besten Zeiten meines Lebens.

 

„Ich war 2015 im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus eingesetzt. Mein Aufgabenbereich war sehr bunt. Ich durfte an vielen Führungen teilnehmen, bevor ich meine erste eigene Führung durchgeführt habe. Ich habe die Gäste und Wanderer im Besucherzentrum beraten, nicht nur wie sie am besten zum Brocken kommen, sondern auch warum der Nationalpark ist, wie er ist, und warum man in der Kernzone nichts gegen den Borkenkäfer unternimmt. Am meisten Spaß haben aber selbstverständlich die Führungen gemacht, weil jede Führung besonders und neu ist, obwohl man vielleicht immer das gleiche erzählt.

Weiterhin habe ich an vielen Exkursionen und Fortbildungen teilgenommen, die ich teils selbst organisiert hatte. Das war eine sehr große Bereicherung für mich und mein Wissen, welches ich dann weitergeben konnte. Ich habe mich in der Zeit, in der ich im Harz war, auch viel kreativ betätigen können. Dies wurde auch vom Kollegium geschätzt, was mich für das Thema Wald und Umweltbildung weiter motivierte. Meine ‚Tuchspiele‘ wurden schließlich zu meiner Begeisterung aktiv auch bei den Führungen eingesetzt.

Die Zeit, die ich bei meinem Praktikum verbracht habe, die Tage, in denen ich unterwegs sein konnte, ob mit Gruppen, mit Freunden, mit Kollegen oder allein, bei Sturm oder Sonne – das alles hat mich stark bereichert. Auch die Abende, welche wir beim Tee, gemeinsamem Kochen und Backen verbracht haben, waren Tage, die für mich sehr viel bedeutet haben und an die ich mich noch lange erinnern werde. Egal, ob es draußen regnete, was es oft tat, oder ob die Sonne schien, was eher selten war – mein Team war immer für mich da, immer bereit mir zu helfen und mich zu unterstützen. Hiermit möchte ich ein Dankeschön an alle richten, die mir dieses Praktikum überhaupt ermöglicht haben und weiterhin an alle, die dafür gesorgt haben, dass es zu den besten Zeiten meines Lebens gehört.“