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Datum: 12.09.2022

Waldbrand am Königsberg: Dankeschön an alle Einsatzkräfte und Helfer!

Die Nationalparkverwaltung Harz und deren Leiter Dr. Roland Pietsch persönlich bedanken sich für den so engagierten und in jeder Hinsicht professionellen Einsatz aller Einsatzkräfte. Dem verletzten Feuerwehrmann wünschen wir von ganzem Herzen schnelle, gute und vollständige Genesung.

Die Nationalparkverwaltung Harz und deren Leiter Dr. Roland Pietsch persönlich bedanken sich ausdrücklich für den so engagierten und in jeder Hinsicht professionellen Einsatz aller Einsatzkräfte, vor allem bei den vielen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, beim "Waldbrandteam", dem Team "@fire", den Sanitätskräften, dem THW, den Teams der Löschflugzeuge aus Italien und der Löschhubschrauber, der Polizei, der Bundeswehr, den Logistikern, Unternehmern und allen, die hier nicht genannt wurden, zudem bei der Stadt Wernigerode und der Kreisverwaltung Harz für die gute Zusammenarbeit. Dankeschön besonders auch den verantwortlichen Einsatzleitungen des Landkreises Harz und der Stadt Wernigerode für die offene, partnerschaftliche und konstruktive Kooperation.

Diesen tief empfundenen Dank hatte Dr. Pietsch im Rahmen der letzten gemeinsamen Lagebesprechung gegenüber allen Vertretern der Einsatzkräfte schon persönlich mit bewegten Worten vorgetragen.

Dem verletzten Feuerwehrmann wünschen wir von ganzem Herzen schnelle, gute und vollständige Genesung. Wir bedauern diesen Unfall im Rahmen des Einsatzes sehr!

Wir haben die Löscharbeiten im Rahmen unserer Möglichkeiten wie von uns vorgeschlagen oder von den Einsatzleitungen angefragt mit Mitarbeitern und Technik in enger Abstimmung nach Kräften unterstützt.

Den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Unternehmerinnen und Unternehmern, die durch den Einsatz Einschränkungen zu erleiden hatten, gilt dafür unser Bedauern.

Die Nationalparkverwaltung Harz als Behörde der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt wird sich - wie auch bisher schon - engagiert, pragmatisch und fachkundig für schnelle Lösungen zur Verbesserung des Brandschutzes im von ihr verantworteten Gebiet in der dafür eingesetzten Expertenrunde einbringen. Die fachlich komplexen Zielkonflikte mit den touristischen Belangen des Wildniserlebens der jährlich Millionen Besucher und Besucherinnen des Nationalparks Harz als herausragender regionaler Wirtschaftsfaktor, der Besucherlenkung sowie des Naturschutzes wird sie aufzulösen versuchen. Das technisch und von den verfügbaren personellen und maschinellen Kapazitäten her Machbare, aus den Landeshaushalten Finanzierbare, gesetzlich Mögliche sowie Sinnvolle wird dafür den Rahmen bilden.

Der Nationalparkverwaltung Harz obliegt dabei die schwierige Aufgabe, die vielfältigen gesellschaftlichen und gesetzlichen Anforderungen an einen Nationalpark mit seiner langfristigen ökologischen Daseinsvorsorge für die menschliche Existenz aufeinander abzustimmen und miteinander zu vereinbaren - in solch einer Situation eine ganz besondere Herausforderung.

Der Analyse und Vermeidung der Brandursachen und deren auffälligen geografischen Häufungen als größte Bedrohung für Menschen und Schutzgebiet ist hier jedoch ebenfalls unverzüglich, nachdrücklich und transparent nachzukommen! Wir bedanken uns in diesem Zusammenhang für die konstruktive Kritik sowie den vielen Zuspruch, den wir in den vergangenen Tagen für unser Handeln und unsere Kommunikation erhalten haben. Wir werden auch dies im o. g. Rahmen berücksichtigen. In blinden Aktionismus werden wir jedoch nicht verfallen. An unreflektierten und unsachgemäßen Meinungsäußerungen, rhetorischer "Brandbeschleunigung" oder gar Hasskommentaren werden wir uns nicht beteiligen. 

Organisatorischer Hinweis: Die für den Einsatz erstellte provisorische Holzbrücke wird zurückgebaut, sobald diese für diesen Einsatz sicher entbehrlich ist. Denn sie fördert die Zugänglichkeit von Besuchern in einen nicht dafür vorgesehenen, besonders sensiblen Bereich, damit auch die Errichtung von illegalen Lagern mit Entzünden von Lagerfeuern und so die Gefahr des Ausbruchs von Bränden. Unsere Ranger und Rangerinnen werden den Zugang bis dahin absichern.

 


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