Einstellungen

Datum: 28.04.2021

Radio Brocken Baumspendeaktion für den Nationalpark Harz toll angelaufen

Schon über 50.000 Euro gespendet - die ersten Bäumchen wurden gepflanzt

Der Harzer Wald ist in der Klimakrise – das ist nicht mehr zu übersehen. Alle Waldgebiete, so auch der Nationalpark Harz, zeigen das mehr als deutlich. In über 70% des Nationalparks übernimmt die Natur die Regie und zeigt uns, welchen Wald sie unter den heutigen Klimabedingungen eigenständig wachsen lässt. In den übrigen Bereichen geben wir noch Hilfe zur Selbsthilfe. In tieferen und mittleren Lagen waren einst ausgedehnte Laubwälder heimisch - ihre Rückkehr unterstützen wir durch Pflanzungen, weil heute dort oft Samenbäume fehlen. Von 2008 bis 2020 wurden rund 5,2 Millionen Laubbäume im Nationalparkgebiet gepflanzt.

Tolle Unterstützung bekommt diese Starthilfe für die wilden Wälder von morgen jetzt auch von Ihnen!!! Bei der in der vergangenen Woche angelaufenen Aktion "Das Radion Brocken Baum-Schenken" sind bereits über 50.000 Euro für die Pflanzung von jungen Laubbäumen zusammen gekommen. Stellvertretend für alle Unterstützer*innen haben die Radio Brocken Moderatoren letzte Woche die ersten 300 Jungbuchen in die Erde gebracht

Hier gehts zur Aktion "Das Radion Brocken Baum-Schenken" - Herzlichen Dank an alle, die schon mitgemacht haben oder die Aktion mit bewerben!!!

Hintergrund

Der Nationalpark Harz ist ein Entwicklungsnationalpark. Das bedeutet, in einigen Bereichen unterstützt der Nationalpark die Rückkehr der ursprünglich in tieferen und mittleren Lagen heimischen Laubwälder noch durch Pflanzungen. Diese jungen Laubbäume sollen zu Samenbäumen für die zukünftigen wilden Naturwälder heranwachsen. Die Fichte ist im Nationalpark Harz erst ab rund 750 Höhenmetern von Natur aus heimisch.

Von 2008 bis 2020 wurden im Nationalpark Harz rund 5,2 Millionen Laubbäume gepflanzt - vor allem Rotbuchen, aber auch Ebereschen, Moorbirken, Bergahorne, Feldahorne, Weiden, Roterlen und punktuell Sommerlinden. Diese Initialpflanzungen erfolgen in Abhängigkeit von der Höhenlage nur in der Naturentwicklungszone des Nationalparks. Sie nimmt aktuell noch rund 28 % der Schutzgebietsfläche ein. In den Hochlagen ab etwa 750 m, wo natürlicherweise die Fichte zu Hause ist, werden keine Laubholzpflanzungen durchgeführt – hier in der aktuell 70,1 % umfassenden Kernzone führt die Natur selbst und erfolgreich Regie