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Datum: 25.03.2019

Die Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019

Bildvortrag von Walter Wimmer am 2. April 2019 im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

Am 2. April 2019 stellt Diplombiologe Walter Wimmer vom NABU Salzgitter den Vogel des Jahres 2019 - die Feldlerche - im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg vor. In dem rund 1 1/2 stündigen Vortrag mit vielen attraktiven Fotos wird er nicht nur über die facettenreiche Vogelart berichten und für ihren Schutz werben. Er will auch dazu animieren, selbst in die Natur zu gehen und die Feldlerche in ihren Lebensräumen zu beobachten. Los geht es um 19 Uhr.

 

 

Die Feldlerche ist als Kulturfolger einst ein „Allerweltsvogel" gewesen. Sie war weit verbreitet und ihr Gesang auf nahezu allen landwirtschaftlich genutzten Flächen zu hören. Als Landwirtschaft noch ohne chemische Gifte und kleinflächig strukturiert betrieben wurde, schuf sie geradezu paradiesische Zustände für die Feldlerche, die ihre Verbundenheit mit der Landwirtschaft sogar im Namen trägt.

Doch die jahrzehntelang zunehmende Intensivierung der Anbaumethoden verschlechterte die Lebensbedingungen der Feldlerche kontinuierlich. Seit langem ist sie überall auf dem Rückzug, die Bestände sind teils dramatisch eingebrochen.

Wenn die Feldlerche, die man durchaus als Stellvertreterin für die ehemals große Artenvielfalt in unseren Agrarlandschaften ansehen kann, eine Zukunft haben soll, muss sich an der Art und Weise sowie der Praxis der Fördermittelvergabe, welche die Landwirtschaft heute dominiert, einiges ändern.

Walter Wimmer reichert seinen Vortrag mit detaillierten Ortskenntnissen aus dem nördlichen Harzvorland an, um die Situation des „Vogels des Jahres" in der Region und darüber hinaus zu beschreiben.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei. Anreiseinfos zum Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

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Die grün gekennzeichneten Linien zeigen das Wegenetz des Nationalparks Harz. Offizielle Wanderwege sind im Gelände ausgeschildert. Bitte wandern Sie nur auf ausgeschilderten Wegen. Im Nationalpark gilt ein Wege-Gebot, damit die Natur auch Ruhezonen hat.