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Datum: 01.02.2018

Loipen und Winterwanderwege im Nationalpark Harz teilweise wieder frei

Mit Einschränkungen und schwierigen Wegesituationen muss weiterhin gerechnet werden

Sturmtief Friederike am 19. Januar 2018 und nachfolgende Sturmböen haben zahlreiche Bäume im Nationalparkgebiet umgeworfen. Viele Loipen und Wanderwege im Nationalpark Harz sind inzwischen zwar wieder passierbar, aber mit Einschränkungen und schwierigen Wegesituationen muss man weiterhin rechnen. Das Betreten der Wälder bleibt zudem sehr gefährlich, da vom Sturm beschädigte Bäume auch ohne Sturm umfallen oder teilweise abbrechen können. Dadurch ändert sich die Wegesituation aktuell täglich.

Unsere Nationalpark-Mitarbeiter versuchen, beeinträchtigte Wanderwege und Loipen jeweils schnellstmöglich von umgefallenen Bäumen zu befreien. Dies nimmt jedoch einige Zeit in Anspruch und ist bei schwierigem Gelände teilweise auch erst im Frühjahr möglich. Die Begehbarkeit von Wegen kann deshalb vorübergehend eingeschränkt sein. Zudem sind die Loipen aktuell teilweise in einem nicht befahrbaren Zustand, da das Freischneiden den Einsatz von Technik notwendig machte und dadurch Fahrspuren entstanden sein können. Auch fehlender Schnee beeinträchtigt die Nutzung. Bei zu geringer Schneehöhe kann nicht mehr gespurt werden.

Aktuell noch nicht passierbar sind die steilen Bereiche der Hohne und die Renneckenberg-Loipe zwischen Drei Annen Hohne und Plessenburg in Sachsen-Anhalt. Dort sind Nationalpark-Mitarbeiter intensiv dabei, die Wege freizuschneiden. Doch das Gelände ist stellenweise sehr schwer zugänglich und die Maschinen finden auf dem angetauten Schnee keinen Halt. Auch Teile des Harzer-Hexen-Stieges konnten aus den gleichen Gründen bisher nicht beräumt werden. Hier ist beispielsweise der Zugang von der Brockenstraße zum Harzer-Hexen-Stieg aktuell nicht passierbar. Auch der Magdeburger Weg - ebenfalls Teilstrecke des Harzer-Hexen-Stieges – bleibt weiterhin gesperrt, eine Umleitung ist hier ausgeschildert. Rund um den HohneHof konnten Teile des Harzer-Hexen-Stieges wieder freigegeben werden. Wanderfreunde können beispielsweise wieder bis zum Trudenstein oder über den Glashüttenweg bis zum Schierker Bahnhof wandern.

Besonders schwer hat es auch das Revier Rehberg bei Sankt Andreasberg getroffen - hier sind noch viele Wege unzugänglich und für die nötigen Waldarbeiten wird der südliche Teil der Waage-Loipe über längere Zeit gesperrt werden müssen. Der nördliche Teil der Waage-Loipe bleibt jedoch bestehen, sodass für Langlauffans bei ausreichender Schneedecke weiterhin ein Einstieg in die Loipe ab dem Drei-Brode-Parkplatz möglich ist. Eine Übersicht über längerfristige Wegesperrungen im Nationalpark Harz finden Sie hier.

Über den aktuellen Zustand der Loipen und ausgewiesenen Winterwanderwege im Harz informiert die Internetseite wintersport.harzinfo.de.