Einstellungen

Datum: 27.07.2016

Veranstaltung zum Internationalen Ranger-Tag

Nationalpark-Ranger machen am Natur-Erlebniszentrum HohneHof bei Drei Annen Hohne auf den Internationalen Ranger-Tag (World Ranger Day) aufmerksam

Anlässlich des Internationalen Ranger-Tages luden die Harzer Ranger am 27. Juli 2016 ins Natur-Erlebniszentrum HohneHof ein. Sie informierten zahlreiche interessierte Besucher über die Arbeit und den Einsatz der Ranger in Deutschland und weltweit. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein halbstündiger Film, der die nicht immer ungefährliche Arbeit der Ranger z.B. Südafrika, USA, Indien, Australien oder Uruguay zeigte. Sean Willmore, der Präsident der International Ranger Federation, war ein Jahr mit der Kamera in den Nationalparken der Welt unterwegs und hat ihn gedreht.

Wer kennt sie nicht, die Ranger im Nationalpark Harz? Aber haben Sie auch schon mal bei einem Besuch in einem anderen Schutzgebiet einen der dortigen Ranger oder Rangerinnen kennen gelernt? Oder sogar in einem Nationalpark außerhalb Deutschlands? Immerhin fast 5.000 Nationalparke gibt es auf der Welt.

Ranger gibt es weltweit und nicht überall ist ihr Einsatz für Mensch und Natur so ungefährlich wie in unserem Land. Vor allem in Afrika und Asien sterben jedes Jahr Ranger beim Kampf gegen Wilderer. Auch, um auf diese Situation aufmerksam zu machen, hat die Internationale Ranger-Organisation (IRF) den 31. Juli zum Internationalen Ranger-Tag erklärt.

Der Schutz von Natur und Landschaft kann aber nur erfolgreich sein, wenn es gelingt, die Bevölkerung und die Besucher bei dieser Arbeit mit einzubeziehen. Denn jeder einzelne kann durch sein Verhalten im Schutzgebiet mithelfen, die Natur für uns und die nächsten Generationen zu erhalten.

Die jüngsten Unterstützer der Ranger im Harz sind übrigens die Harzer Junior-Ranger. Aber auch viele andere Menschen im Harz unterstützen die Arbeit der Ranger. Beispielsweise junge Menschen, die ein Commerzbank-Umweltweltpraktikum oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark absolvieren.

Einige von ihnen umrandeten die Veranstaltung mit Angeboten wie einer Kräuterwanderung und der anschließenden Verarbeitung der Funde, dem Erforschen des nahen Bachlaufes und Stockbrotbacken überm Lagerfeuer.