Nationalpark-Waldgaststätten
Wandern wohin kein Auto fährt - die Nationalpark-Waldgaststätten laden ein
Erfahrene Harzwanderer schätzen die Nationalpark-Waldgaststätten als willkommene Ziele auf längeren Wander- oder Skiwandertouren. Diese besonderen Orte der Einkehr sind ideale Partner des Nationalparks. Sie fördern das Wandern und informieren ihre zahlreichen Gäste über die Ziele des Schutzgebiets.
Von Ilsenburg aus erreichen Sie die Nationalpark-Waldgaststätten Ilsestein und Plessenburg und von Wernigerode aus die Nationalpark-Waldgaststätte Steinerne Renne.
Zwei Nationalpark-Waldgaststätten befinden sich in den Wäldern bei Bad Harzburg: Molkenhaus und Rabenklippe.
Die Nationalpark-Waldgaststätte Rinderstall liegt im Wandergebiet des Odertals zwischen Braunlage und Sankt Andreasberg. Ganz in der Nähe befindet sich das Rehberger Grabenhaus zwischen Sankt Andreasberg und dem Oderteich.
Die südlichste und höchste Waldgaststätte ist die sagenumwobene Hanskühnenburg auf dem Acker.
Nationalpark-Waldgaststätte Hanskühnenburg
Ganz in der Nähe der sagenumwobenen Felsengruppe der Hanskühnenburg liegt die gleichnamige Gaststätte. Diese Wanderstation, „Brocken des Westharzes“ genannt, ist mit 811 m ü. NHN die höchste Waldgaststätte im Nationalpark. Von ihrem historischen Aussichtsturm bietet sich dem Wanderer bei schönem Wetter ein phantastischer Fernblick in alle Himmelsrichtungen. Im Winter ist die Hanskühnenburg beliebte Zwischenstation auf der Ackerloipe.
Öffnungszeiten
9.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag (außer an Feiertagen) Ruhetag
Tel. 0170 8640348
www.hanskuehnenburg-im-harz.de
Nationalpark-Waldgaststätte Ilsestein
Nicht weit von der Nationalparkgemeinde Ilsenburg liegt das Waldgasthaus „Zum Ilsestein“. Direkt auf dem sagenumwobenen Ilsestein, 150 m über dem Ilsetal, genießen Gäste einen herrlichen Ausblick über das Ilsetal, die Stadt Ilsenburg sowie auf den Brocken.
Öffnungszeiten
10.00 – 17.00 Uhr
Dienstag – Sonntag
Tel. 01577 1896939
Nationalpark-Waldgaststätte Molkenhaus
Das erste Molkenhaus wurde 1665 am alten Molkenplatz errichtet. Es diente vor allem Kuhhirten als Unterkunft. Verlegt und im Laufe der Geschichte komplett neu errichtet, ist es heute nicht nur ein beliebtes Wanderziel in der Nähe von Bad Harzburg. Wanderern, die den Weg zum Brocken vorbei an der Eckertalsperre wählen, ist sie willkommener Anlaufpunkt. Das Molkenhaus können Sie auch umweltfreundlich mit dem Erdgasbus „Der Grüne Harzer“ (KVG Linie 875) erreicht werden. Ganz in der Nähe befindet sich die Wildtier-Beobachtungsstation des Nationalparks Harz.
Öffnungszeiten
April – Oktober 10.00 – 18.30 Uhr
November – März 10.00 – 16.00 Uhr
Tel. 05322 784344
Nationalpark-Waldgaststätte Plessenburg
Das Waldgasthaus Plessenburg ist ein Familienunternehmen mitten im Nationalpark. Das ursprüngliche Jagdhaus wurde in den Jahren 1775 bis 1776 erbaut. Von 1967 bis 1973 diente es als Naherholungsobjekt. 1973 begann das Ehepaar Krebs die Plessenburg als Wandergaststätte zu nutzen. Die Plessenburg erreichen Sie auch mit dem Erdgasbus „Der Ilsetaler“ (Fahrplan zum Download: pdf-Datei, ca. 4,2 MB).
Öffnungszeiten
Mai – Oktober 10.00 – 18.00 Uhr, kein Ruhetag
November – April 10.00 – 17.00 Uhr, Mittwoch Ruhetag
Tel. 03943 607535
Nationalpark-Waldgaststätte Rabenklippe
„Die Rabenklippe hat, was Wanderer mögen“. So wirbt das mehr als 130 Jahre alte wild-romantische Wanderziel im nördlichsten Teil des Nationalparks Harz. Mit etwas Glück haben Sie von hier eine wunderbaren Blick auf den Brocken und können die Luchse im Gehege an der Rabenklippe beobachten. Auch die Nationalpark-Waldgaststätte Rabenklippe ist von Bad Harzburg umweltfreundlich mit dem Erdgasbus „Der Grüne Harzer“ (KVG Linie 875) erreichbar, aber natürlich auch zu Fuß oder etwas bequemer über die Burgberg-Seilbahn.
Öffnungszeiten
10.00 – 17.00 Uhr, Montag Ruhetag (außer September, Oktober, November)
1.12. – 24.12. geschlossen
Tel. 05322 2855
Nationalpark-Waldgaststätte Rehberger Grabenhaus
Erbaut wurde es 1772 als Wohnhaus für den Grabensteiger des historischen Rehberger Grabens. Heute liegt das Rehberger Grabenhaus an einem der attraktivsten Wanderwege im Nationalpark Harz zwischen Sankt Andreasberg und dem Oderteich, dem Rehberger Grabenweg. Der kurze Weg zur Gaststätte ist, weil nur 900 m lang, für ältere Menschen, Behinderte und Rollstuhlfahrer besonders attraktiv. Im Winter lockt die Wildtier-Schaufütterung viele Gäste an. Nicht weit von hier befindet sich der Goetheplatz, wo der Naturwissenschaftler und Dichter seine bekannten Studien zum Granitkontakt durchführte.
Öffnungszeiten
im Sommer 10.00 – 18.00 Uhr
im Winter 10.00 – 17.00 Uhr
Montag Ruhetag
(24.12. ganz, 31.12. ab 15 Uhr geschlossen)
Anfang November – Mitte Dezember Betriebsferien
Tel. 05582 789
Nationalpark-Waldgaststätte Rinderstall
Früher betreuten Andreasberger Kuhhirten an diesem Ort Rinder und verkauften nebenher Milch und Brot an vorbeiziehende Wanderer. Heute liegt die Waldgaststätte im Nationalpark. Durch seine Lage mitten im Wandergebiet zwischen Braunlage und Sankt Andreasberg ist der Rinderstall eine beliebte Wanderstation im wunderschönen Odertal. Von Braunlage aus erreichen Sie den Rinderstall über die Stölzerne Stiege.
Öffnungszeiten
im Sommer 9.30 – 18.30 Uhr
im Winter 9.30 – 17.00 Uhr
Mittwoch Ruhetag (außer an Feiertagen)
Mitte November – Anfang Dezember Betriebsferien
Tel. 05582 740
www.gaststaette-rinderstall.de
Nationalpark-Waldgaststätte Steinerne Renne
Das Waldgasthaus und Hotel „Steinerne Renne“ liegt malerisch an demjenigen Teil des Laufes der Holtemme, der als „Steinerne Renne“ bekannt ist. Von hier aus haben Sie nicht nur herrliche Aussichten, sondern auch vielfältige Wandermöglichkeiten – zum Brocken sind es nur neun Kilometer. In der Ferne können Sie die Lokomotiven der Harzer Schmalspurbahnen pfeifen hören. Das Waldgasthaus ist mit dem Erdgasbus „Der Ilsetaler“ (Fahrplan zum Download: pdf-Datei, ca. 4,2 MB) zu erreichen.
Öffnungszeiten
täglich 10.00 – 18.00 Uhr
Tel. 03943 / 607533