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Natur schützen


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Zwergstrauchheide

Für deutsche Mittelgebirge einmalig: Der Gipfel des Brocken ist von Natur aus waldfrei.

Den Stürmen auf der einsam stehenden Gipfelkuppe in über 1.100 Metern Höhe hält kein Baum stand. Die letzten Bäume bilden knapp unterhalb des Gipfels die Waldgrenze. Weiter oberhalb breitet sich eine zwergstrauch- und grasreiche Bergheideaus. Vogelstimmen ertönen, darunter Ringdrossel, Baumpieper und Hausrotschwanz.


Inmitten von Granitblöcken wachsen auf der Brockenkuppe Pflanzen des hohen Nordens. Nach dem Ende der letzten Eiszeit fanden sie hier eines ihrer letzten Rückzugsgebiete in Mitteleuropa. „Nordlichter“ und deutschlandweite Raritäten wie die Starre Segge, der Alpen-Flachbärlapp, die Scheidensegge oder verschiedene Moos- und Flechtenarten sorgen für den Ruf des Harzes, wie ein Stück skandinavisches Gebirge im Herzen Deutschlands zu sein. Allein die Brocken-Anemone hat ihre Heimat im Südosten.


Botaniker interessierten sich schon früh für diese einzigartige Vegetation. Im 1890 gegründeten Brockengarten wachsen heute 1.800 Hochgebirgsarten aus aller Welt.



Im Brockenhaus auf dem Gipfel des höchsten Harzberges wird Sie eine Reise durch die Magie und die Vielfalt des Berges verzaubern.



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