Barrierefreies Erleben
Naturerlebnisse im Nationalpark Harz für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
Auch mit Mobilitätseinschränkungen können Sie den Nationalpark erkunden. Hier stellen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung oder besprechen mit Menschen mit anderer Behinderung, welche Angebote des Nationalpark-Erlebnisses für Sie bestehen.
Weitere Reiseempfehlungen für Menschen mit Behinderungen finden Sie auf der Internetseite des Harzer Förderkreises e.V.
Auf vier und mehr Rädern auf den Brocken
Rollstuhlfahrer können von Mai bis Oktober mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken fahren – von Wernigerode oder Drei Annen Hohne aus. Mit dem dampfenden Stahlross fahren Sie am Goethemoor vorbei und durchqueren den Brockenurwald. Aus technischen Gründen müssen Sie sich drei Tage vorher anmelden: Harzer Schmalspurbahn (Tel. 03943 5580). Auf dem Gipfel erwartet Sie das rollstuhlgerechte Brockenhaus. Zwischen dem Brockenbahnhof und dem Brockenhaus müssen Sie allerdings eine Steigung überwinden. Der Brockengarten ist ebenfalls teilweise mit dem Rollstuhl erlebbar.
Mit dem Erdgasbus in die Wälder um Bad Harzburg
In Bad Harzburg lädt das Haus der Natur mobilitätseingeschränkte Menschen in eine Ausstellung voller Einblicke, Entdeckungen und Mitmachstationen ein. Das Haus verfügt über eine behindertengerechte Toilette. Mit dem Erdgasbus „Der Grüne Harzer“ (KVG Linie 875) können Sie von der Haltestelle „Berliner Platz“ aus von April bis Mitte November zu einer Tour in die herrlichen Buchenwälder des Nationalparks starten (Begleitperson als Einstiegshilfe notwendig). Sie erreichen damit die Nationalpark-Waldgaststätten Molkenhaus und Rabenklippe und das Luchs-Schaugehege.
Barrierefreier Brockenblick
Das Ende des kurzen barrierefreien Pfades zwischen Altenau und Torfhaus belohnt Sie mit einer herrlichen Aussicht auf den Brocken. Direkt am Einstieg des Stichweges befinden sich zwei Behindertenparkplätze. Nähere Informationen erhalten Sie beim zuständigen Nationalpark-Revierförster unter Tel. 05382 321. Anschließend sollten Sie das neue Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus besuchen (behindertengerechte Toilette). Auf einer multimedialen Reise können Sie hier Goethe und Heine bei Ihren Brockenwanderungen begleiten.
Mobil rund um Sankt Andreasberg
Auch im Raum Sankt Andreasberg locken verschiedene Angebote. Im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg erhalten Sie spannende Informationen zur Geologie, zu den Folgen des Bergbaus und zur heutigen Waldwildnis (behindertengerechte Toilette). Die Nationalpark-Waldgaststätte Rehberger Grabenhaus, zwischen Sankt Andreasberg und Sonnenberg, ist über einen rollstuhlgerechten Weg, allerdings mit einer kurzen Steigung, erreichbar. Hier gewinnen Sie Einblicke in den Nationalpark Harz und das Kulturerbe des historischen Rehberger Grabens. In der Nähe des Rehberger Grabenhauses haben Sie eine herrliche Aussicht über das Odertal.
Unterwegs im Raum Ilsenburg
Ein Niederflur-Erdgasbus mit zusätzlicher Klapprampe, der sog. „Ilsetaler“ ( Fahrplan zum Download: pdf-Datei, ca. 4,2 MB), verkehrt von Mai - Oktober dienstags, donnerstags und samstags. Er fährt zweimal täglich von Wernigerode über Ilsenburg durch das Nationalparkgebiet bis Drei Annen Hohne. Gruppen melden sich bitte vorher an (Tel. 03943 564-0). Auf dem Weg dorthin hält er an den Nationalpark-Waldgaststätten Plessenburg und Steinerne Renne.