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Luchsgehege an den Rabenklippen

Auge in Auge mit dem Luchs

Die Pinselohren sind zurück in den Harzer Wäldern. Aber sie sind – wie alle Katzen – sehr scheu. Wer sie also in freier Natur zu Gesicht bekommt, ist ein wahrer Glückspilz. Damit alle sie bewundern können, haben wir ein Luchs-Schaugehege an der Rabenklippe bei Bad Harzburg gebaut. Hier können Sie die Luchse Pamina, Paul, Alice, Ellen und Tamino beobachten, wie sie sich in der Sonne aalen, auf Bäumen herumklettern oder durch ihr Revier schleichen.

Besonders beliebt ist unsere öffentliche Luchs-Fütterung. Hier erfahren Sie Wissenwertes über die Luchse von unseren Nationalpark-Mitarbeitern und können die Raubkatzen ganz aus der Nähe bei ihrer Mahlzeit beobachten.

Nach einer Besichtigung des Luchsgeheges bietet die nahe gelegene Nationalpark-Waldgaststätte Rabenklippe nicht nur Erfrischungen, sondern auch einen der schönsten Blicke über das Eckertal und auf den Brocken.

Seine Geschichte ist ebenso interessant wie seine Pflanzen außergewöhnlich. Der botanische Garten auf der waldfreien Kuppe des Brockens besteht seit 1890 und beherbergt heute rund 1500 Pflanzenarten aus allen Hochgebirgen der Erde. Er schützt und bewahrt vom Aussterben bedrohte und sehr seltene Pflanzen und zeigt zugleich seinen Gästen aus aller Welt, was ganz oben wächst und blüht. 

 

 

 

Öffnungszeiten

Das Luchs-Schaugehege ist jederzeit zugänglich.
Die öffentliche Luchs-Fütterung findet jeweils mittwochs und samstags um 14:30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist auch für Gruppen nicht notwendig.

 

Der Eintritt ist frei.

Anreise

Eine Anfahrt mit dem PKW ist nicht möglich, die Zugangsstraße ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

Sie erreichen das Luchsgehege an der Rabenklippe von Bad Harzburg aus über ausgewiesene Wanderwege. Etwa 200 Höhenmeter sparen Sie, wenn Sie mit der Burgberg-Seilbahn auf den Burgberg fahren. Von der Bergstation wandern Sie ca. 60 Minuten bis zum Luchsgehege. Beachten Sie dafür bitte auch unsere Tourenempfehlung „Unterwegs zu den Luchsen.

Von April bis Anfang November verkehrt die Buslinie „Grüner Harzer“ (KVG-Buslinie 875) zwischen Bad Harzburg und dem Luchsgehege an der Rabenklippe. Für Gruppen ab 20 Personen ist für die Busfahrt eine Anmeldung unter 05322 52017 notwendig.

 

 

Hinweise zur Barrierefreiheit

 

 

Luchs-Schaugehege an der Rabenklippe

Das Luchs-Schaugehege an der Rabenklippe bietet die Möglichkeit, Luchse zu beobachten. Immer wieder einmal ist es auch Drehort für gelungene Filmaufnahmen. Der größere von zwei Gehegeteilen wird von den drei im Jahr 2013 geborenen Luchsen Paul, Alice und Ellen bewohnt. Im 2006 zusätzlich eröffneten Gehegeteil von rund 1500 Quadratmetern leben die Luchse Tamino (*2005) und Pamina (*2005).

Wenn die Tiere sich in der reizvollen und zerklüfteten Gehegelandschaft präsentieren, ist dies Garant für spektakuläre Fotos. Allerdings bietet vor allem das große Gehege den Tieren auch zahlreiche Versteckmöglichkeiten, so dass sie nicht immer zu entdecken sind.

Im kleineren Gehegeteil ist die Chance einer „Luchssichtung“ jedoch recht groß. Die Fläche liegt an einem leicht geneigten Hang und kann von dessen Fuß aus in fast allen Teilen eingesehen werden. Dennoch bietet das Gehege ebenfalls eine sehr reizvoll gestaltete abwechslungsreiche Landschaft. Eine hoch gelegene Besucherplattform ermöglicht den „zaunfreien“ Blick auf weite Teile davon.

Öffentliche Luchs-Fütterung

Zweimal in der Woche können Sie den Luchsen im Schaugehege bei ihrer Mahlzeit zuschauen und dazu viel Wissenswertes über die sonst so scheuen Katzen erfahren.

Erfahrene Nationalpark-Mitarbeiter beantworten bei dieser Gelegenheit auch Ihre Fragen zu den Harzer Luchsen und geben interessante Einblicke in deren Lebensweise.

 

Die Rückkehr der Luchse im Harz

Das Luchs-Schaugehege an der Rabenklippe ist Teil des Wiederansiedlungsprojekts für Luchse im Harz. Im Rahmen des Harzer Luchsprojektes wurden zwischen Sommer 2000 und Herbst 2006 im Nationalpark Harz insgesamt 24 Luchse (9 Männchen und 15 Weibchen) in die Freiheit entlassen. Alle ausgewilderten Tiere sind Gehegenachzuchten aus europäischen Wildparks, die vor der Freilassung in einem vier Hektar großen Auswilderungsgehege im Nationalpark in den neuen Lebensraum eingewöhnt worden waren.

Inzwischen hat sich der Luchs im Harz wieder etabliert und es liegen aus nahezu allen Teilen des Mittelgebirges Luchsbeobachtungen vor. Im Sommer 2002 gelang erstmals der Nachweis von wildgeborenen Jungtieren im Harz. Seither kam in jeder Saison Nachwuchs zur Welt – Schätzungen ergeben insgesamt rund 200 in freier Wildbahn geborene Luchse in den ersten 15 Jahren nach Projektstart.

Einzelne Tiere konnten bereits etliche Kilometer außerhalb des Harzes beobachtet werden und haben beispielsweise im hessischen Kaufunger Wald bei Kassel und im niedersächsischen Solling neue Bestände gegründet. Auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen sind Harzer Luchse mittlerweile außerhalb des Harzes unterwegs.

 

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