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Wertvolle Lebensräume im Nationalpark Harz

Vielfalt an Pflanzen und Tieren auf engem Raum

Auf engstem Raum finden Sie im Nationalpark Harz alle Höhenstufen vom Hügelland bis hinauf zur Brockenkuppe. Neben dem rauen Klima und den unterschiedlichen geologischen Verhältnissen ist dies die Voraussetzung für die große Vielfalt an Lebensräumen und Arten.

Wälder, Moore, Fließgewässer, Felsen oder die Zwergstrauchheide der waldfreien Brockenkuppe – jeder dieser Lebensräume bietet andere Lebensbedingungen für eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Hier fanden auch Spezialisten, Lebenskünstler und Relikte einer fernen Eiszeit eine Heimat.

In den tieferen und mittleren Lagen erobert heute die Buche stetig ihr früheres Territorium zurück. In den Fichten-Bergwäldern der hohen Lagen ist die „Sagenhafte Bergwildnis“ zu Hause. Eine Landschaft, die zum Durchatmen einlädt und mit ihrer wilden Schönheit die Sinne berauscht.

Fast wie die Säulen einer Kathedrale ragen die Stämme der Buchen in den Himmel. Gefallene Bäume sind Nahrung für zahlreiche Tiere, Pilze und Mikroorganismen. Natürlicher Buchenwald bei Herzberg (Foto: Ingrid Nörenberg)

Laub- und Nadelwälder

Ob lichte Buchenwälder in den tieferen Lagen, Schluchtwälder in feuchten Tälern oder urige Fichten-Bergwälder der Hochlagen – der Wald im Nationalpark ist abwechslungsreich. Jede Waldform hat ihre typischen Bewohner und ihren ganz besonderen Charme.

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Die Zwergstrauchheide bietet der Brocken-Anemone ihren Lebensraum. Hier wächst und blüht sie verteilt über die Fläche. Zwergstrauchheide mit Brocken-Anemone (Foto: Dr. Gunter Karste)

Zwergstrauchheide auf der Brockenkuppe

Den wilden Stürmen auf der Gipfelkuppe des Brockens hält kein Baum stand. Oberhalb der nördlichsten natürliche Waldgrenze in Zentraleuropa hat eine zwergstrauch- und grasreiche Bergheide mit wenigen krüppelwüchsigen Fichten ihren Platz.

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Weite Moorfläche mit Wollgras Blick über das Große Torfhausmoor (Foto: Volker Schadach)

Moor und Moorfichtenwald

Unbesorgt kann man auf den Bohlenstegen des Nationalparks die Moore überqueren und ihre magische Stimmung genießen. So lassen sich Pflanzen oder Tiere entdecken, die in dieser extrem nährstoffarmen, eigentlich lebensfeindlichen Umgebung ihre Heimat gefunden haben.

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Wasser fließt über die Felsen der unteren Bodefälle im herbstlichen Mischwald Die unteren Bodefälle (Foto: Dave Derbis)

Lebendige Fließgewässer

Das Gemurmel des Wassers begleitet uns überall im Nationalpark. Aus den Mooren der Hochlagen entspringen zahlreiche Quellen, die sich zu sprudelnden Bächen und rauschenden Flüssen vereinen. In kleinen Windungen oder über brausende Wasserfälle schlängeln sie sich ins Tal.

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Wie ein versteinerter Fluss aus zahllosen Felsbrocken zieht sich die Blockhalde den Berg hinab Blick von unten in eine Blockhalde (Foto: Katja John)

Felsen und Blockhalden

Wie aufgeschichtet erscheinende Granit-Felsen, schroffe Klippen und wüst durcheinander geworfene Gesteinsblöcke – der Harzer Nationalpark ist geprägt von seinen wilden Felslandschaften. Sie bilden einen unersetzlichen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen.

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