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17.08.2011

Deutsch-österreichisch-amerikanische Summer School

Internationale Studenten zu Gast im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

Unter Federführung der Leibniz Universität Hannover führten 20 Studenten aus Deutschland, Österreich und Amerika Besucherbefragungen rund um das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus durch.  Die diesjährige Summer School vom 21. Juli bis 1. August 2011 stand unter dem Thema „Natural Resource and Recreation Management in Protected Areas“. Von den insgesamt 10 Projekttagen wurden 6 Tage am Standort Torfhaus durchgeführt. An der diesjährigen Summer School beteiligten sich zudem die Universität für Bodenkultur Wien sowie die West Virginia University aus Morgantown


„Die Studenten sollen während ihres Aufenthalts in der Summer School sowohl ihre Kenntnisse über das Management von Nationalparken, aber auch zu grundsätzlichen Naturschutzfragen sowie zur schutzgebietsspezifischen Besucherlenkung in Großschutzgebieten vertiefen“ so der Projektleiter Dr. Eick von Ruschkowski von der Leibniz Universität Hannover. 


Mittels Besucherbefragungen wurden verschiedene wissenschaftliche Fragestellungen bearbeitet.  So befasste sich eine Studentengruppe mit  Besuchsmotiven der Gäste auf dem Großparkplatz Torfhaus. Eine andere Gruppe erfasste Aktivitäten und Verweildauer von Besuchern in der Ausstellung und an den Exponaten des Nationalpark-Besucherzentrums. Wieder eine andere Gruppe befragte Besucher zu den Inhalten des WaldWandelWeges oder zu ihrer Wanderroute auf den Brocken entlang des Goetheweges. „Für das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus erheben die Studenten wichtige Daten, die uns helfen, uns stetig weiter zu entwickeln und auf die Bedürfnisse und Erwartungen unserer Gäste einzugehen“ so die Leiterin Heike Albrecht.  Insgesamt wurden 338 Fragebögen ausgefüllt, deren Ergebnisse als Vorlage für weiterführende Untersuchungen der Universität Hannover dienen sollen.


Das Begleitprogramm der Summer School im Rahmen von Führungen durch den Nationalpark Harz und auf den Brocken, die Vermittlung der schutzgebietsspezifischen Managementziele und der natürlichen Waldentwicklung sowie die vielfältigen Informationen und Diskussionen rund um die Wiederansiedelung des Luchses wurde von den Studenten begeistert aufgenommen.  „The German people have to decide for themselves how they feel about the reintroduction of a large predator into the system. Of course there are hunters who complain that the lynx are eating all the deer, but this is an argument that will always be present. I believe that the Germany lynx reintroduction is a great success story and I hope that it will influence the minds of Americans so that we can also share success stories“ so die Teilnehmerin Audra Sabo in einem Blog nach ihrer Rückkehr in die USA.

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