20.05.2011
Vier neue Praktikanten für die Umwelt im Nationalpark Harz aktiv
Das „Praktikum für die Umwelt“ von Commerzbank und den deutschen Nationalen Naturlandschaften bringt frischen Wind in das Studium junger Leute.
Prüfungsstress und Uni-Alltag für ein mehrmonatiges Praktikum in den schönsten Landschaften Deutschlands hinter sich lassen – diese Möglichkeit haben auch in diesem Jahr im Nationalpark Harz vier junge Studentinnen und Studenten genutzt.
Der Nationalpark bot für 2011 vier dieser interessanten Praktikumsplätze an – im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, in der Nationalparkverwaltung in Wernigerode und in zwei Einsatzstellen in Sankt Andreasberg, nämlich im Nationalparkhaus und im Nationalpark-Bildungszentrum. Die beiden Praktikantinnen in Sankt Andreasberg, die Umweltwissenschaftlerin Isabel Hohmann von der Universität Oldenburg und die Geowissenschaftlerin Eva Kirschenmann von der Universität Bremen, und auch Mareike Quantz, die an der Hochschule Anhalt in Bernburg Landschaftsarchitektur und Umweltplanung studiert und in Wernigerode eingesetzt ist, haben bereits begonnen. Das Praktikum von Simon Drollinger, der an der Universität Tübingen Geographie studiert und im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus arbeiten wird, folgt ab dem 14. 6. 2011.
Commerzbank und EUROPARC Deutschland, der Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, bieten mit dem „Praktikum für die Umwelt“ die Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben. Im Zuge des Praktikums werden praxisnahe Inhalte aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung vermittelt. Im Zentrum stehen die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Klimaschutz, Energie und Umwelt.
Seit mehr als 20 Jahren führen Commerzbank und EUROPARC Deutschland das von der UNESCO ausgezeichnete Projekt gemeinsam durch. Seitdem haben über 1.200 Praktikanten in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. Die Absolventen tragen diese nachhaltige Entwicklung als zukunftsweisende Bildungsform in viele Bereiche der Umwelt, Wirtschaft und Politik. Vielen hat das „Praktikum für die Umwelt“ den späteren Einstieg ins Berufsleben erleichtert.