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23.10.2009

Umgebauter Goetheweg feierlich eröffnet

Minister Dr. Hermann Onko Aeikens (Sachsen-Anhalt) und Staatssekretär Dr. Stefan Birkner (Niedersachsen) geben den Weg für die Öffentlichkeit frei

Nach zweijähriger Bautätigkeit hat der Ausbau des Neuen Goetheweges nunmehr seinen Abschluss gefunden. Es gab viele Beweggründe, diesen Ausbau vorzunehmen. Nicht zuletzt ermöglicht er jetzt die gefahrlose Wanderung von Torfhaus in Niedersachsen zum Brocken in Sachsen-Anhalt auch im Winter. Es liegt ein schweres Stück Arbeit hinter uns, denn es gab viele Schwierigkeiten zu meistern. Teilweise musste der Weg mit Trockenmauern stabilisiert werden, und über weite Strecken musste eine schonende Überbauung von Torfschichten erfolgen.


Am 22. Oktober 2009 wurde der neue Weg von Minister Dr. Hermann Onko Aeikens (Sachsen-Anhalt) gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Stefan Birkner (Niedersachsen) und Nationalparkleiter Andreas Pusch mit zahlreich angereisten Ehrengästen für die Öffentlichkeit freigegeben. „Mit diesem Weg steht nun eine der beliebtesten Nationalpark-Tourismus-Achsen in neuer Qualität für die zahlreichen Wanderer aus Ost und West zur Verfügung und das auch in den Wintermonaten - bisher gab es bei Schnee nur die Möglichkeiten, auf der Brockenstraße zu laufen oder mit der Brockenbahn zu fahren. Jetzt ist ein wirklicher Winter-Wanderweg zum höchsten Gipfel des Harzes entstanden“, so Minister Dr. Hermann Onko Aeikens. Dr. Stefan Birkner, sein niedersächsischer Kollege, hob insbesondere die naturverträgliche Bauweise hervor und betonte: „Der neue Weg wirkt schon heute wie ein historisch gewachsener Wanderweg, der sich ganz harmonisch in das Landschaftsbild einpasst.“


Zum Winterende 2008/2009 waren die Bauarbeiten am Goetheweg von Torfhaus zum Brocken wieder aufgenommen worden. Die Verantwortung für die Bauplanung und Bauüberwachung lag bei Steffie Schneemilch vom Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen Harz; das mit den technischen Arbeiten vor Ort beauftragte Unternehmen war die Firma Erd- und Tiefbau Heydecke, die auf ihrer Goetheweg-Baustelle am Brocken 6 Mitarbeiter beschäftigte. Die Baumaßnahmen erforderten aufgrund der schwierigen Geologie und Topographie sowie der Lage mitten im Nationalpark besonders viel Fingerspitzengefühl. Betreuender Nationalpark-Förster der Baustelle war Olaf Eggert. Die Bauarbeiten fanden so naturschonend wie möglich und mit maximaler Rücksicht auf die Wanderer statt. Daher lag der zeitliche Schwerpunkt der Baustelle zwischen 16 Uhr nachmittags und 10 Uhr morgens, um die Wanderaktivitäten auf diesem mit ca. 200.000 Benutzern im Jahr hochfrequentierten Wanderweg im Nationalpark Harz möglichst wenig zu stören.


Eine Wanderbeschreibung über den neuen Goetheweg von Torfhaus auf den Brocken finden Sie hier ...



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