Die derzeitige Loipensituation im Nationalpark Harz ist weiterhin kritisch. Hier zunächst einige Informationen zur Lage.
Bäume und insbesondere die Fichten, die die höheren Lagen des Harzes dominieren, besitzen die Fähigkeit, aus der Luft Feuchtigkeit und auch Schadstoffe „herauszukämmen“. Bei den tiefen Temperaturen der vergangenen Tage ist diese Feuchtigkeit als Eisanhang in den Fichten verblieben. Auf dieses Eis hat es zusätzlich noch einmal geschneit. Der Schnee blieb auf dem in den Bäumen vorhandenen Eis gut haften und belastet die Bäume nun zusätzlich.
Die wie überzuckert aussehenden Fichten haben jetzt eine tonnenschwere Last zu tragen. Diese Situation ist im Westen des Brockens besonders ausgeprägt, weil wir ein atlantisch geprägtes Klima mit vorwiegend vom Westen herantransportierten Niederschlägen haben. Der Brocken wirkt als Regenfänger, so dass die klimatische Situation im Ostteil des Nationalparks niederschlagsärmer und in diesen Tagen daher in Bezug auf die Loipensicherheit unkritischer ist.
Die niedrigen Temperaturen der vergangenen Zeit und die derzeit wieder sinkenden Temperaturen haben dazu geführt, dass die Bäume durch und durch gefroren sind. Durch diesen Frost verliert das Holz einen großen Teil seiner Elastizität. Es ist daher nicht einzuschätzen, wann eine Baumkrone oder ein ganzer Stamm den Belastungen nicht mehr Stand halten kann und bricht. Ein Ausweichen vor den dann mit Wucht brechenden Bäumen ist dem Waldbesucher nicht möglich. Wir hatten im Harz in den vergangenen Jahren in solchen Klimasituationen bereits tödliche Unfälle zu verzeichnen. Daher sind die von uns vorgenommenen Sperrungen leider alternativlos.
Diese Lage besteht natürlich nur im Wald. Die auf den Bergwiesen und anderen Freiflächen verlaufenden Loipenabschnitte wie z.B. rund um Sankt Andreasberg können ohne Einschränkungen genutzt werden.
Weitere Informationen u.a. auch zu alternativen Loipen erhalten Sie auf der Internetseite des Harzer Tourismusverbands e.V. (www.harzinfo.de).
Die vom Nationalpark im Gelände angebrachten Sperrschilder sind zu beachten. Weitere Auskünfte erteilen unsere Mitarbeiter im Gelände, insbesondere die Ranger und auch die Kollegen und Kolleginnen in den Nationalparkhäusern, jederzeit gern. Wer sich nicht an diese Regelungen hält, handelt auf eigene Gefahr.
Wenn man diese Punkte beachtet, besteht kein Grund, den Harz in diesen Tagen zu meiden. Die Vielfalt der Angebote auch außerhalb des Waldes im Harz ist groß - vom Schlossbesuch über die historischen Fachwerkstädte bis zur Bergwerkwerksbesichtigung gibt es eine Fülle interessanter Highlights. Informationen erhalten Sie in unseren Nationalparkhäusern, von den Tourist-Informationen und vom HTV (www.harzinfo.de).
Bäume und insbesondere die Fichten, die die höheren Lagen des Harzes dominieren, besitzen die Fähigkeit, aus der Luft Feuchtigkeit und auch Schadstoffe „herauszukämmen“. Bei den tiefen Temperaturen der vergangenen Tage ist diese Feuchtigkeit als Eisanhang in den Fichten verblieben. Auf dieses Eis hat es zusätzlich noch einmal geschneit. Der Schnee blieb auf dem in den Bäumen vorhandenen Eis gut haften und belastet die Bäume nun zusätzlich.
Die wie überzuckert aussehenden Fichten haben jetzt eine tonnenschwere Last zu tragen. Diese Situation ist im Westen des Brockens besonders ausgeprägt, weil wir ein atlantisch geprägtes Klima mit vorwiegend vom Westen herantransportierten Niederschlägen haben. Der Brocken wirkt als Regenfänger, so dass die klimatische Situation im Ostteil des Nationalparks niederschlagsärmer und in diesen Tagen daher in Bezug auf die Loipensicherheit unkritischer ist.
Die niedrigen Temperaturen der vergangenen Zeit und die derzeit wieder sinkenden Temperaturen haben dazu geführt, dass die Bäume durch und durch gefroren sind. Durch diesen Frost verliert das Holz einen großen Teil seiner Elastizität. Es ist daher nicht einzuschätzen, wann eine Baumkrone oder ein ganzer Stamm den Belastungen nicht mehr Stand halten kann und bricht. Ein Ausweichen vor den dann mit Wucht brechenden Bäumen ist dem Waldbesucher nicht möglich. Wir hatten im Harz in den vergangenen Jahren in solchen Klimasituationen bereits tödliche Unfälle zu verzeichnen. Daher sind die von uns vorgenommenen Sperrungen leider alternativlos.
Diese Lage besteht natürlich nur im Wald. Die auf den Bergwiesen und anderen Freiflächen verlaufenden Loipenabschnitte wie z.B. rund um Sankt Andreasberg können ohne Einschränkungen genutzt werden.
Weitere Informationen u.a. auch zu alternativen Loipen erhalten Sie auf der Internetseite des Harzer Tourismusverbands e.V. (www.harzinfo.de).
Die vom Nationalpark im Gelände angebrachten Sperrschilder sind zu beachten. Weitere Auskünfte erteilen unsere Mitarbeiter im Gelände, insbesondere die Ranger und auch die Kollegen und Kolleginnen in den Nationalparkhäusern, jederzeit gern. Wer sich nicht an diese Regelungen hält, handelt auf eigene Gefahr.
Wenn man diese Punkte beachtet, besteht kein Grund, den Harz in diesen Tagen zu meiden. Die Vielfalt der Angebote auch außerhalb des Waldes im Harz ist groß - vom Schlossbesuch über die historischen Fachwerkstädte bis zur Bergwerkwerksbesichtigung gibt es eine Fülle interessanter Highlights. Informationen erhalten Sie in unseren Nationalparkhäusern, von den Tourist-Informationen und vom HTV (www.harzinfo.de).